Die Beichte ist eine zeichenhafte Verwirklichung dessen, was die Gemeinde als Ganzes ausmacht: Ort der Vergebung, Ereignis der Vergebung im Geist Jesu Christi, der sein Blut vergossen hat "zur Vergebung der Sünden" (Mt 26,28). Denn der Mensch, der im Namen Jesu in der Beichte die Vergebung sucht und der Mensch, der im Namen Jesu in der Beichte die Vergebung gewährt, sind "einer in Christus" (vgl. Gal 3,28).
Manchmal schätzen wir uns oder andere falsch ein, leben mit Vorurteilen und haben somit auch eine falsche Sicht auf Gott. Buße bedeutet letztendlich nichts anderes, als dass uns die Augen geöffnet werden sollen. Ein Gleichnis des Augenöffnens findet sich auch in der Bibel, als Jesus dem Blinden die Augen öffnet, damit er wieder neu in der Gesellschaft aufgenommen werden kann. Buße soll eine neue Sicht auf die eigene Person und somit auch auf Gott geben, denn ich erfahre ihn hier als Befreier und letztendlich als einen lebensschaffenden Gott. Buße ist eine Chance, den Weg zu einem befreiten Leben zu finden.
In St. Benedikt besteht jeden Samstag nach der Vorabendmesse im Beichtzimmer der Kirche die Gelegenheit, eine Beichte abzulegen.
Noch nie gebeichtet? Zum Ablauf der Beichte finden Sie weitere Informationen auf den Seiten des Erzbistums München.